Der 19. Spieltag wurde getrennt ausgetragen. Unsere Erste empfing am Sonntag die SGM Hengen-Seeburg auf Wachter, während die Zweite am Mittwoch auf die SGM Oberstetten/Ödenwaldstetten traf.
Wir starteten gut und gingen früh in Führung. Kenan Seferovic setzte sich stark über rechts durch und verlagerte überragend auf die linke Seite, wo Sascha Seiler eiskalt zum 1:0 einschob.
Danach folgte ein Bruch: Wir verloren den Zugriff, trafen falsche Entscheidungen und brachten uns selbst in Schwierigkeiten. Nach einem Standard konnten die Gäste zunächst ausgleichen, ehe wir durch weitere Fehler sogar in einen zwei-Tore-Rückstand gerieten. Vor der Pause zeigte Tim Hahn jedoch seine Klasse: Nach Zuspiel von Kenan ließ er mehrere Gegenspieler aussteigen und traf zum wichtigen 2:3.
Nach der Halbzeit wollten wir die Kontrolle zurückgewinnen, fanden aber weiterhin nicht richtig ins Spiel. Ein Foul an Tim brachte uns per Elfmeter durch Marlon Reutlinger den Ausgleich. Ein ungenauer Pass brachte jedoch erneut den Rückstand.
In der Schlussphase glich Marlon nach erneutem Foul an Tim zum 4:4 Endstand aus.

Nach dem Ergebnis der Ersten galt es für unsere Zweite, an diesem Spieltag etwas Zählbares mitzunehmen. Allerdings zeigte sich früh, dass es schwierig werden würde. Sturm und Schneefall erschwerten die Partie zusätzlich. Wir gerieten schnell in Rückstand und mussten kurz darauf einen Dreifachschlag hinnehmen. Zudem wurde das Spiel von mehreren verletzungsbedingten Wechseln geprägt. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnten wir zumindest offensiv ein paar Akzente setzen.
Auch nach der Pause begann es unglücklich, als wir früh das fünfte Gegentor kassierten. Danach standen wir defensiv stabiler. Die beste Chance hatte Marc Munderich nach einem indirekten Freistoß, sein abgefälschter Schuss ging jedoch knapp vorbei. Offensiv blieb es ansonsten bei einigen Ansätzen, ehe die Gäste weiter erhöhten. Am Ende stand eine deutliche 0:8-Niederlage. Positiv bleibt der phasenweise erkennbare Offensivdrang.

Beide Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend. Nun gilt es, die Enttäuschung abzuschütteln und in den kommenden Wochen wieder bessere Leistungen zu zeigen.